ELENA und Probleme zum Datenschutz beim elektronischen Entgeltnachweis
ELENA und der Datenschutz: Immer mehr besorgte Bürger und Datenschützer wehren sich gegen den sogenannten elektronischen Entgeltnachweis ELENA, welche seit dem 1. Januar 2010 alle persönlichen Arbeitnehmerdaten zentral erfassen und auswerten soll.
Zu den im ELENA gespeicherten Daten der betroffenen Arbeitnehmer zählen auch Beteiligungen an Streiks sowie eventuelle Abmahnungen und Kündigungsgründe, welche durch die zentrale Erfassung im elektronischen Entgeltnachweis ELENA dauerhaft gespeichert würden. Durch die Einführung des umstrittenen elektronischen Entgeltnachweises sind in der Bundesrepublik Deutschland bis zu 40 Millionen Beschäftigte betroffen.
Bereits 2008 wurde auf gravierende verfassungsrechtliche Probleme zum Datenerfassungsprogramm “Elena” hingewiesen und die Speicherung von sehr persönlichen und sensitiven Arbeitnehmerdaten sei nach Ansicht der Datenschützer bei der Beratung des Gesetzentwurfes zum elektronischen Entgeltnachweis nicht bekannt gewesen.
Verfasser: admin am 4. Januar 2010 um 11:47 Uhr
Weitere Informationen zum Thema: "ELENA und Probleme zum Datenschutz beim elektronischen Entgeltnachweis" sowie ähnliche Artikel aus diesem Bereich finden Sie hier:
Related posts:
- Die Stadt Augsburg mahnt Augsburger Blogger wegen www.augsburgr.de ab
- AOL verabschiedet sich aus Deutschland: AOL Mitarbeiter werden arbeitslos
- Telefónica kauft Alice für 900 Millionen: Telecom Italia verkauft Hansenet an Telefónica
- Hypo Real Estate braucht wieder Geld und erhält drei Milliarden Euro
- Nacktscanner Diskussion in Deutschland: Körperscanner auch an deutschen Flughäfen?
Schlagwörter:Abmahnung, Arbeitnehmerdaten, Datenerfassungsprogramm, Datenschutz, Datenschützer, elektronischer Entgeltnachweis, ELENA, Kündigungsgründe, Streik