Die Stadt Augsburg mahnt Augsburger Blogger wegen www.augsburgr.de ab
Abmahnung für Domainnamen Augsburgr.de: In der Stadt Augsburg scheint man keine Nachsicht zu kennen, wenn es um das Namensrecht der eigenen Stadt geht, denn die Verantwortlichen der Stadt Augsburg haben nun drei Blogger abgemahnt, welche offiziell bei der Augsburger Stadtverwaltung um die Genehmigung des Namens www.augsburgr.de für Ihren Blog zum Thema Augsburg anfragten.
Warum die Stadtverwaltung Augsburg den Bloggern nicht einfach nur die Genehmigung für den Namen Augsburgr.de verweigerten und um Löschung der bereits registrierten Domain gebeten haben, werden wohl nur die Verantwortlichen Damen und Herren wissen, welche den Bloggern stattdessen eine Abmahnung in Höhe von 1890 Euro zukommen ließen!
Mittlerweile wird sich wohl gerade ein Herr Joachim Pfeilsticker darüber ärgern, dass die schöne Stadt Augsburg nun für ihren Abmahnwahn bundesweit bekannt wurde, denn mittlerweile berichten diverse Blogs und Nachrichtenmagazine über diese unnötige Abmahnung der Stadt Augsburg.
Augsburg mahnt Blogger wegen Domain www.augsburgr.de kostenpflichtig ab:
“…Hintergrund dieser bürgerfeindlichen Entscheidung der Stadt Augsburg bzw. deren Volksvertreter ist lediglich die höfliche Anfrage von drei Bloggern, welche die Domain www.augsburgr.de registriert hatten und auf dieser Domain nun einen Blog rund um die Stadt Augsburg betreiben wollen. Aber anstelle von Unterstützung durch die Stadt erhielten die Augsburger Blogger nun eine Abmahnung inklusive Rechnung in Höhe von 1890 Euro…” (tutsi.de)
Stadt Augsburg mahnt Blogger ab – 1890 Euro Gebühr:
“…insgesamt soll der Webdesigner 1.890 Euro bezahlen, berechnet aus einem Streitwert von 50.000 Euro. Vorsichtshalber weist man in dem Schreiben darauf hin, “dass es sich bei dem angesetzten Streitwert von 50.000,00 um einen entgegenkommend niedrigen Betrag handelt.” Üblicher wären Beträge, die wesentlich höher liegen. Man kommt ihm also “entgegen”. Schade nur, dass Fleischmann wenig Verständnis für dieses “Entgegenkommen” aufbringen kann…” (gulli.com)
Höflich gefragt – 1900 Euro Abmahnung kassiert:
“…Wie ruiniert man den Ruf einer Stadtverwaltung am gründlichsten? Durch eine paragraphenreitende Rechtsabteilung oder ein kleinliches Ordnungsamt. Diese Methoden sind auch im Rheinland hinlänglich bekannt.ob man hierzulande aber den Negativrekord toppen kann, den die Stadt Augsburg jüngst aufgestellt hat? Die hat nämlich einen Blogger per Anwalt abmahnen lassen, nur weil er höflich um Erlaubnis fragte, die von ihm registrierte Internetadresse augsburgr.de nutzen zu dürfen…” (rhein-zeitung.de)
Verfasser: admin am 24. November 2009 um 16:38 Uhr
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