Anschläge der al-Quaida im Jemen befürchtet: Botschaften bleiben geschlossen
Terrorgefahr im Jemen steigt, Botschaften geschlossen: Nachdem die USA und Großbritannien ihre Botschaften im Jemen geschlossen haben, hat nun auch Spanien seine Diplomaten vollständig aus dem Jemen abgezogen. In den kommenden Tagen befürchten Fachleute einen größeren Terroranschlag der al-Quaida auf westliche Einrichtungen und eine entsprechende militärische Reaktion der USA.
Obwohl internationale Beobachter mit keiner großen Gefahr für westliche Staaten durch die Zellen der El-Kaida im Jemen rechnen, allerdings steige derzeit die Gefahr durch Anschläge von Islamisten der al-Quaida und unabhängiger jihadistischer Gruppen und fanatischer Einzeltäter in Europa und somit auch in Deutschland.
Sollte sich Barack Obama angesichts der zugespitzen Lage zu einem Militärschlag gegen Ausbildungslager und Stützpunkte der al-Quaida im Jemen entschließen, wäre dies nach Meinung der internationalen Presse ein falsches Signal und würde zu einer weiteren Radikalisierung der Islamisten führen.
Militärschläge der USA gegen Einheiten der El-Kaida im Jemen befürchtet
Auch wenn die US-amerikanische Außenpolitik aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben scheint, gibt es verstärkte Anzeichen für einen Militärschlag gegen den Jemen bzw. einer Bombardierung der El-Kaida Stützpunkte, um der Welt Stärke zu demonstrieren.
Sollte es tatsächlich zu den befürchteten militärischen Aktionen bzw. einem gezielten Vergeltungsschlag für den vereitelten Flugzeuganschlag des Nigerianers Umar Farouk Abdulmutallab der USA kommen, müsste die westliche Welt an einer weiteren Front gegen den islamistischen Terror kämpfen und die Vergangenheit hat gezeigt, dass dieser sogenannte “Krieg gegen den Terror” nur schwer mit militärischen Mitteln zu gewinnen ist.
Verfasser: admin am 4. Januar 2010 um 11:23 Uhr
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